Paul ist Mitte Vierzig und seit zwölf Jahren mit Julia verheiratet, als er ihr ein Geheimnis anvertraut. Es ist sein ganz eigenes Geheimnis, das seit seiner Kindheit existiert. Paul ist ein Cross-Dresser - und dies ist die schmeichelhafte Bezeichnung für einen Transvestiten. Denn das klingt nicht so medizinisch und mit Vorurteilen behaftet. Für Julia als ahnungslose Partnerin an seiner Seite bricht nicht die Welt zusammen. Im Gegenteil - es macht sie neugierig und für sie ist das die Antwort auf viele Fragen, die sie sich zu ihrem in einer Lebenskrise vermuteten Mann gestellt hatte. Von den Erfahrungen und Erlebnissen im Umgang mit dem Familienzuwachs in Form von Gina erzählt dieses Buch aus Sicht einer Partnerin. Es ist ein Prozess - nicht immer leicht für beide Seiten. Aber es lohnt sich, dass keiner von beiden aufgibt.Am Ende steht für Julia und Paul die schöne Erkenntnis, nicht allein zu sein mit diesem Thema. Jeder zehnte Mann in Deutschland soll ein Transgender sein. Es sind Ehemänner, Familienväter, Söhne, Brüder und Neffen. Sicher kennen Sie einen derart besonderen Menschen in Ihrem Umfeld - jedoch ohne es zu wissen! Es wäre wünschenswert, wenn unsere Gesellschaft mit diesem Thema offener umgehen würde. Denn Cross-Dresser sind keine schmuddeligen Ungeheuer - es sind einfach Männer, die eine andere Ausdrucksform ihrer Persönlichkeit ausleben wollen. Was kann daran verkehrt sein?

 

 Renas Freund Jan liebt es, sich als Frau zu geben, sich zu schminken, Feinstrümpfe, Röcke und High-Heels zu tragen. Er ist ein Crossdresser. Als Rena davon erfährt, denkt sie: Na und? Was ist denn schon dabei, wenn Männer Frauensachen tragen? Nichts! Doch schnell muss sie sich eingestehen, einem gewaltigen Irrtum zu unterliegen. Ihr Weltbild gerät vollkommen aus den Fugen. Rena wird mit Ängsten und Zweifeln konfrontiert, die sie bis an ihre Grenzen bringen. Sie begreift, dass es hier um mehr geht als um Samt und Seide für einen Mann. Ihre Liebe zu Jan steht auf dem Spiel.Nach Schätzungen von Sexualforschern tragen rund zehn Prozent aller Männer gelegentlich Frauensachen. Man nennt sie Crossdresser. Die Männer tun es überwiegend im Verborgenen, aus Angst, von ihren Partnerinnen verlassen zu werden. Der größenteils autobiografische Roman richtet sich in erster Linie an die betroffenen Frauen und Männer und will ihnen Mut machen, sich der Situation zu stellen.Wer keine Angst davor
hat, Tabu-Themen anzugehen und eigene Vorurteile über Bord zu werfen, wird erfahren, welche Fassetten das Leben mit Crossdressern umfasst und welch große Bereicherung es sein kann.

 

 

 Ist es denn so schlimm? Leben Männer und Frauen in so unterschiedlichen Welten, daß Verständnis füreinander eigentlich unmöglich scheint? Ließe sich denn durch tiefere Einblicke in diese unbekannte Welt womöglich etwas Entscheidendes ändern? Nun ja, vielleicht. Doch wie erschließt man unbekannte Welten? Ganz richtig genau wie Marco Polo, Kolumbus oder Captain Kirk das auch gemacht haben: Mann geht auf Expedition. Furchtlos. Unerschrocken. Unaufhaltsam. Glücklicherweise hatte ich keine Ahnung von dem, was da alles auf mich zukam.Der Freie Journalist, Ghostwriter und IT-Spezialist Bernd Bitzer ist ein erfolgreicher Self-Made-Man, 1,94 Meter groß, 53 Jahre alt und hat für sein erstes unter eigenem Namen veröffentlichtes Buch ein ebenso mutiges wie ungewöhnliches Experiment gewagt: Er zog aus, um die Welt der Frauen kennenzulernen und verwandelte sich in eine sinnliche Sirene namens Marlene. Und zwar mit allem, was dazu gehört.

Sei es das stundenlange Stöckeln auf High Heels, eine Crash-Diät, das professionelle Modellieren der Fingernägel, der Besuch eines Lesbenclubs oder auch eine ausgiebige Shoppingtour inklusive Kauf eines dringend benötigten Zweit-Kleiderschranks: Bei seinem "Marsch hinter die feindlichen Linien" hat der passionierte Journalist nichts ausgelassen und sowohl die Freuden als auch die Tücken des Frauseins mit Leib und Seele erfahren.

Kein Wunder also, dass "girls game - Meine erstaunliche Reise in die Welt der Frauen" - eine 148 Seiten umfassende Mischung aus Erlebnisbericht und Bildband mit Fotografien des Stuttgarter Fotokünstlers Claus Rudolph - viele turbulente Ereignisse, Skurrilitäten und zum Brüllen komische Anekdoten bereithält und zudem so manche unerwartete Erkenntnis zu Tage fördert. Dass ein Autonarr wie er einen Mercedes-Benz SLS AMG wegen der fehlenden Schminkspiegel als unpraktisch erachten könnte, hätte Bernd Bitzer nie für möglich gehalten - und dass er eines Tages süchtig nach Bodylotion werden würde, schon gar nicht. Außerdem hat der Autor gelernt, dass pragmatisch denkende Männer in punkto Körperpflege auf ziemlich blöde Ideen kommen können. Auf die äußerst schmerzhafte, sich die Beine mit Schleifpapier zu enthaaren, zum Beispiel ...

Warum der 53-Jährige sich all das überhaupt angetan hat? Ganz einfach! Bernd Bitzer möchte für gegenseitiges Verständnis sorgen und Mut machen. Denn "girls game" ermöglicht es männlichen Lesern, einen Blick in eine für sie vollkommen unbekannte Welt zu werfen, und beweist den Leserinnen, dass ihnen die Welt zu Füßen liegt, solange sie nur ihre vielfältigen Stärken und Möglichkeiten erkennen.

 

 Wie kann man glücklich werden, wenn man sich als Frau fühlt, aber einen Männerkörper hat - oder umgekehrt?

Transgender, Crossdresser oder Transvestiten sind Pendler zwischen den Geschlechterwelten. Sie haben es schwer, sich selbst zu verstehen, und stoßen auf Unverständnis bei anderen. Dabei leiden sie oft weniger an sich selber, als unter den Problemen, die der Alltag im Umgang mit anderen Menschen, vor allem der eigenen Familie mit sich bringt.

Dieses Buch zeigt konkret Wege zu einem besseren Selbstverständnis und gibt Tipps, wie man als betroffene Person die Schwierigkeiten meistern kann und dabei mehr Spaß am Leben bekommt.

Jula Böge (Jahrgang 1960) kennt die Materie und schreibt aus eigenem Erleben. Sie selbst lebt den Spagat, der Gegenstand des Buches ist: Der glücklich verheiratete Ehemann und Vater fühlt aber als Frau. Sie arbeitet als Juristin in einem Großunternehmen.


 

Thomas ist Elli Hunter. Elli erzählt aus ihrem Leben als Transvestit. Es ist die Geschichte eines Mannes, der sich seit seiner Kindheit in der Rolle einer Frau bewegt. Der bunte Mann erzählt von Problemen, den inneren und äußeren Konflikten und aber vor allem auch von der Freude am Wechselspiel zwischen dem Leben als Mann und dem der perfekten Illusion des Frauseins. Elli Hunter ist aber kein Paradiesvogel oder eine Ausnahmeerscheinung. Ihr Blick auf die Dinge und ihre Meinung zum Thema Transvestismus bezeichnet sie als ihre unverhandelbare Realität . Nach ihrem Outing stellte sie erstaunt fest, dass es viel mehr heimliche und von ihren Familien und Freunden unentdeckte Transvestiten gibt, als sie je vermutet hätte. Nicht zuletzt seit ihrer beruflichen Selbstständigkeit, in der sie mit Transvestiten aus ganz Europa zu tun hat, sagt sie: Du glaubst, keine Transvestiten zu kennen?Aber viele Transvestiten kennen Dich!

 

Ein junger Mann gerät während seines Barcelonaurlaubs unter den Einfluss einer Nachtclubbesitzerin. Durch verschiedene Umstände sieht er sich gezwungen, sich für einige Tage als Frau auszugeben. Erst viel zu spät wird ihm bewusst, dass er systematisch manipuliert wird, doch da hat er bereits Gefallen an seiner neuen Rolle gefunden. - Ein erotischer Roman über Transvestismus und Feminisierung. Der junge Claus Novak fliegt für zwei Wochen nach Barcelona. Doch aus den erholsamen Ferien scheint nichts zu werden. Schon auf dem Flughafen wird sein Koffer vertauscht. Zudem wird er am ersten Urlaubstag am Strand bestohlen, so dass er sich ohne Geld und die eigene Garderobe in seinem Hotelzimmer wieder findet. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als in die Frauensachen aus dem fremden Koffer zu schlüpfen. Nach anfänglicher Scheu findet er sogar etwas Gefallen daran. Trotzdem plant er, sich Männerkleidung zu beschaffen. Deshalb wagt Claus sich schliesslich nach draussen, geschminkt und im Rock. So lernt er Beatrix kennen, die ihm ihre Hilfe anbietet, nachdem er sie über seine unglückliche Situation aufgeklärt hat. Doch stattdessen lockt sie ihn in einen Schönheitssalon, aus dem er perfekt gestylt wieder herauskommt. Sie nennt ihn fortan Corinna. Am späten Abend begegnet er der süssen Hotelangestellten Maria, die ihm schon beim Einchecken schöne Augen gemacht hat. Trotz seiner femininen Aufmachung kommen sich die beiden näher und verbringen zwei wundervolle Tage miteinander. In einem Cafe trifft Claus Beatrix wieder und wird in ihre Stadtwohnung eingeladen. Sie entpuppt sich als dominante Persönlichkeit und Claus macht seine ersten SM-Erfahrungen. Als die beiden Frauen von einander erfahren, ist die Hölle los. Maria wirft ihn aus dem Hotel. Unterschlupf findet er bei Beatrix, die allerdings auch nicht wirklich gut auf ihn zu sprechen ist und ihn nur unter der Bedingung aufnimmt, dass er sich ihr unterordnet. Eine aufregende Zeit beginnt. Claus wird weiter in seine weibliche Rolle eingeführt. In der folgenden Zeit freundet er sich mehr und mehr mit der Situation an, bis er sich letztlich entscheiden muss, ob er auch weiterhin bei Beatrix bleiben wird.

 

Josef Maria Baumgarten ist ein Mann, der alles hat: Er sieht gut aus, hat Erfolg als Schauspieler, und die Fans liegen ihm massenweise zu Füßen. Aber er hat auch ein dunkles Geheimnis: Er liebt Frauenkleider. Wenn er allein ist, wird aus Josef Maria…

Evelyn Holst’ neuer Roman ist ein unterhaltsamer Ausflug in die bizarre Welt des Crossdressing – und eine Liebeserklärung an einen innerlich gespaltenen, aber sympathischen Wanderer zwischen den Geschlechtern.

 

Die Enkelkinder machen Spaß, man hat alte Freunde, das Geschäft läuft gut, die Ehe ist auch nach mehr als fünfundzwanzig Jahren (fast) so taufrisch wie am ersten Tag – kurzum Bob und Ba sind zu beneiden, zumal Wünsche in ihrer hart erarbeiteten Mittelstandswelt immer Bodenhaftung haben. Als Tochter Melody dann auch noch »nach oben« heiratet, könnte das Glück perfekt sein – wenn Ba bei den Hochzeitsvorbereitungen nicht unversehens über rote Büstenhalter und schwarze Pumps in Übergröße stolpern würde. Geht ihr Bob fremd? … Als Ba die Wahrheit erfährt, wünscht sie sich, ihr erster Verdacht wäre richtig gewesen. Bob nämlich liebt es, Frauenkleider zu tragen, verkehrt in einschlägigen Zirkeln und taucht plötzlich vor ihr in Pumps und Petticoat auf.

Ba schwankt zwischen Hoffnung und Verzweiflung. Ist Bobs Neigung eine unheilbare Krankheit? Soll sie sich scheiden lassen? Was sollen die anderen leute denken? Doch am Ende behalten Familiensinn, Liebe und gesunder Menschenverstand die Oberhand …